Mogeln
Bluff-Kartenspiel mit normalem Deck – reihum verdeckt Karten ablegen und einen Wert ansagen, dabei darf gelogen werden. Wer „Mogeln!“ ruft und falsch liegt oder beim Schummeln auffliegt, nimmt den Stapel auf und trinkt.
Von der Dare Pong Redaktion · Zuletzt aktualisiert am
Mogeln (Schummeln / Cheat) ist ein Bluff-Kartenspiel: Alle Karten werden verteilt, dann legt reihum jeder verdeckt Karten ab und sagt einen Wert an – ehrlich oder gelogen. Wer „Mogeln!“ ruft und richtig liegt, lässt den Lügner den Stapel aufnehmen und trinken; liegt er falsch, kassiert er ihn selbst. Wer zuerst alle Karten los ist, gewinnt.
- 3–8Spieler
- 1 DeckKarten
- BluffPrinzip
- 20–40 MinDauer
- ab 18Jahren
Mogeln – auch „Schummeln“, „Lügen“ oder im Englischen „Cheat“ und „Bullshit“ genannt – ist ein Bluff-Kartenspiel für gesellige Runden und lässt sich gut als Trinkspiel spielen. Du brauchst nur ein normales Kartendeck. Der Reiz steckt darin, deine Mitspieler mit dreisten Ansagen hinters Licht zu führen, ohne aufzufliegen.
Der Clou: Die Karten, die du verdeckt ablegst, müssen gar nicht zu deiner Ansage passen. Du darfst lügen, so viel du willst – die Frage ist nur, ob es jemand merkt und „Mogeln!“ ruft. Wer ertappt wird oder zu Unrecht zweifelt, nimmt den ganzen Stapel auf und trinkt.
Wie bei Mäxchen entscheidet nicht das Glück, sondern dein Pokerface – nur eben mit Karten statt Würfeln. Wer am überzeugendsten blufft und im richtigen Moment zweifelt, ist seine Karten als Erster los.
Was ist Mogeln?
Mogeln ist ein Bluff-Kartenspiel für 3 bis 8 Personen, das mit einem gewöhnlichen Skat- oder Pokerblatt gespielt wird. Alle Karten werden verteilt, und Ziel ist es, als Erster die eigene Hand loszuwerden. Reihum legt jeder verdeckt eine oder mehrere Karten ab und sagt einen Wert an, der der Reihenfolge folgt – wahr oder gelogen, das bleibt dein Geheimnis. Als Trinkspiel trinkt, wer den aufgenommenen Stapel kassiert. Ähnlich bluffig geht es bei Schwimmen zu, nur dort sammelt man Punkte statt Lügen.
Spielablauf Schritt für Schritt
Der Ablauf ist in wenigen Minuten erklärt: Die Karten werden gleichmäßig verteilt, dann legt der erste Spieler verdeckt ein oder mehrere Asse (oder den vereinbarten Startwert) ab und sagt die Menge an. Reihum geht es zum nächsthöheren Wert weiter – Zwei, Drei, Vier und so fort. Wer keine passende Karte hat, muss bluffen und etwas Falsches ablegen.
Vor jedem neuen Zug darf jeder „Mogeln!“ rufen. Dann werden die zuletzt abgelegten Karten aufgedeckt: Stimmte die Ansage nicht, nimmt der Lügner den kompletten Stapel auf und trinkt; stimmte sie, kassiert der Zweifler den Stapel und trinkt. Wer als Erster keine Karten mehr hat, gewinnt.
Beliebte Varianten
Statt strikt aufsteigender Werte darf jeder einen beliebigen Wert ansagen. Das macht das Bluffen leichter und die Runden schneller – Anzweifeln wird zur reinen Menschenkenntnis.
Jeder darf pro Zug genau eine Karte ablegen. Das zieht das Spiel in die Länge und macht jede einzelne Ansage zu einer kleinen Mutprobe.
Ab etwa sechs Spielern mischt ihr zwei Kartendecks zusammen. So hat jeder genug Karten, und Ansagen wie „vier Damen“ werden plötzlich glaubwürdig.
Wer den Stapel aufnimmt, trinkt einen Schluck pro angefangene fünf Karten. Je größer der Stapel, desto härter die Strafe – ein falscher Zweifel kann teuer werden.
Ähnliche Trinkspiele
Du magst Bluff- und Kartenspiele? Dann probiere als Nächstes diese Klassiker – oder bring mit Dare Pong 120 wasserfeste Dare-Karten an den Tisch:
Mäxchen / Meiern
Würfel-Bluffspiel mit zwei Würfeln unter dem Becher – ansagen, höher bieten oder anzweifeln. Wer beim Lügen erwischt wird oder daneben zweifelt, trinkt.
Arschloch
Der Karten-Klassiker als Trinkspiel – werde deine Karten als Erster los und werde König. Wer als Letzter übrig bleibt, ist das Arschloch, trinkt und muss in der nächsten Runde seine besten Karten abgeben.
Busfahrer
Kartenbasiertes Glücksspiel in mehreren Phasen – wer am Ende übrig bleibt, wird Busfahrer und muss die berüchtigte Schlussrunde alleine durchstehen.
Mehr Ideen findest du in der Übersicht der besten Trinkspiele und im Beitrag zu Trinkspielen mit Karten.
Verantwortung: Mogeln ist als Spaß für volljährige Spieler gedacht. Trinkt mit Maß, respektiert ein Nein und sorgt dafür, dass alkoholfreie Alternativen bereitstehen. Niemand muss mehr trinken, als er möchte – der Bluff-Spaß steht im Vordergrund.
Mogeln Regeln
- 1
Alle Karten werden gleichmäßig an die Spieler verteilt; eine Restkarte mehr beim einen oder anderen ist egal. Ziel ist es, als Erster alle Karten loszuwerden.
- 2
Wer beginnt, legt eine oder mehrere Karten verdeckt auf den Ablagestapel in der Mitte und sagt ihren Wert an – zum Beispiel „zwei Asse“.
- 3
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- 4
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- 5
Du darfst mehrere Karten gleichzeitig ablegen und als denselben Wert ansagen (z. B. „drei Achten“) – auch hier ist Schummeln erlaubt.
- 6
Jeder Mitspieler darf den Vorgänger anzweifeln und laut „Mogeln!“ (oder „Lüge!“) rufen, bevor der nächste Spieler legt.
- 7
Wird angezweifelt, werden die zuletzt abgelegten Karten aufgedeckt und mit der Ansage verglichen.
- 8
Hat der Spieler gemogelt, muss er den gesamten Ablagestapel auf die Hand nehmen; hat er die Wahrheit gesagt, nimmt der Zweifler den ganzen Stapel auf.
- 9
Wer den Stapel aufnehmen muss, trinkt – zum Beispiel einen Schluck pro angefangene fünf Karten; beim ertappten Mogeln kann ein Extraschluck dazukommen.
- 10
Wird nicht angezweifelt, ist der nächste Spieler an der Reihe und legt zum nächsthöheren Wert ab. Wer keine passende Karte hat, muss bluffen.
- 11
Das Spiel endet, sobald jemand seine letzte Karte ablegt und niemand erfolgreich anzweifelt. Dieser Spieler hat gewonnen.
Mogeln Tipps
- Pokerface aufsetzen
Bluffen lebt von der Ruhe. Lege gemogelte Karten genauso gelassen ab wie ehrliche – Zögern und Grinsen verraten dich.
- Karten clever horten
Hebe dir passende Karten für spätere Runden auf und mogle früh kleine Mengen. So bleibst du flexibel, wenn der Wert wieder zu dir kommt.
- Mitzählen lohnt sich
Merke dir, wie viele Karten eines Werts schon liegen. Sagt jemand „vier Buben“ an, obwohl drei schon weg sind, ist das ein sicheres „Mogeln!“.
- Nicht jedes Mal zweifeln
Liegst du beim Anzweifeln falsch, kassierst du den ganzen Stapel. Spar dir den Ruf für verdächtige Ansagen und große Kartenmengen.
- Alkoholfrei spielen
Statt Alkohol trinkt der Verlierer Wasser oder Saft oder zieht eine kleine Aufgabe – der Bluff-Spaß bleibt derselbe.
Häufige Fragen
Alle Karten werden verteilt. Reihum legt jeder verdeckt eine oder mehrere Karten auf den Stapel und sagt einen Wert an, der der Reihenfolge folgt – ehrlich oder gelogen. Wer dem Vorgänger nicht glaubt, ruft „Mogeln!“. Hat der gemogelt, nimmt er den Stapel auf; stimmte die Ansage, nimmt der Zweifler ihn auf. Wer zuerst alle Karten los ist, gewinnt.
Karten gleichmäßig verteilen, dann reihum verdeckt ablegen und den nächsthöheren Wert ansagen. Die abgelegten Karten müssen nicht stimmen – du darfst lügen. Jeder darf anzweifeln; wer beim Mogeln auffliegt oder zu Unrecht zweifelt, nimmt den kompletten Ablagestapel auf die Hand. Sieger ist, wer als Erster keine Karten mehr hat.
Mogeln ist auch als „Schummeln“ oder „Lügen“ bekannt, im Englischen als „Cheat“ oder „Bullshit“. Gemeint ist immer dasselbe Bluff-Kartenspiel, bei dem man verdeckt ablegt und über die wahren Karten lügen darf.
Mogeln funktioniert ab 3 Personen, ideal sind 4 bis 5 Spieler. Bis etwa 8 lässt es sich gut spielen – bei großen Runden mischt ihr einfach zwei Kartendecks zusammen, damit jeder genug Karten hat.
Wer den Ablagestapel aufnehmen muss, trinkt – zum Beispiel einen Schluck pro angefangene fünf Karten. Zusätzlich könnt ihr festlegen, dass beim ertappten Mogeln ein Extraschluck fällig wird. So wird jede misslungene Lüge und jeder falsche Zweifel bestraft.
Ja. Statt eines Schlucks Alkohol trinkt der Verlierer Wasser oder ein Softgetränk oder übernimmt eine kleine Aufgabe. Als reines Kartenspiel ohne Trinkregel funktioniert Mogeln ebenfalls – dann gewinnt einfach, wer zuerst alle Karten los ist.
Beliebt sind erzwungene aufsteigende Werte gegenüber freier Wertwahl, die Regel „nur eine Karte pro Zug“, das Spiel mit zwei Decks für große Runden sowie eine Strafschluck-Staffelung nach Stapelgröße – je größer der aufgenommene Stapel, desto mehr Schlucke.