Ich packe meinen Koffer
Das klassische Merk- und Kettenspiel ganz ohne Material – einer sagt „Ich packe meinen Koffer und nehme mit …“, der Nächste wiederholt alles und ergänzt einen Gegenstand. Wer etwas vergisst oder die Reihenfolge vertauscht, scheidet aus oder trinkt.
Von der Dare Pong Redaktion · Zuletzt aktualisiert am
Ein Merkspiel ganz ohne Material: Der erste sagt „Ich packe meinen Koffer und nehme mit …“ und nennt einen Gegenstand. Reihum wiederholt jeder die komplette Liste in der richtigen Reihenfolge und hängt einen neuen Gegenstand an. Wer etwas vergisst oder vertauscht, scheidet aus – oder trinkt.
- 2–12Spieler
- 0Material
- 10–20 MinDauer
- überallspielbar
- jedesAlter
Ich packe meinen Koffer ist einer der bekanntesten Merk- und Gedächtnis-Klassiker im deutschsprachigen Raum, und du brauchst dafür kein Material. Im Auto, am Lagerfeuer, im Wartezimmer oder auf der Party: Sobald zwei Leute zusammen sind, kann es losgehen. Diese Einfachheit hat das Spiel über Generationen am Leben gehalten.
Das Prinzip: Ein gedanklicher Koffer wird immer voller gepackt. Reihum sagt jeder den Satz „Ich packe meinen Koffer und nehme mit …“, zählt erst alle bisher gepackten Gegenstände in der richtigen Reihenfolge auf und hängt dann einen eigenen an. Mit jeder Runde wird die Liste länger – und das Merken kniffliger.
Ursprünglich ist es ein Kinder- und Reisespiel zum Gedächtnistraining. Eine kleine Regelanpassung macht ein Partyspiel daraus: Wer einen Gegenstand vergisst oder die Reihenfolge vertauscht, trinkt einen Schluck, statt auszuscheiden.
Was ist Ich packe meinen Koffer?
Ich packe meinen Koffer ist ein Kettenspiel fürs Gedächtnis für 2 bis 12 Personen. Kein Spielbrett, keine Karten, keine Würfel – gespielt wird nur mit dem Kopf. Jeder merkt sich die wachsende Liste der gepackten Gegenstände und hängt einen neuen an. Wie bei Buffalo steckt der Reiz in einer einzigen Regel, die mit der Zeit überraschend schwer wird.
So läuft die Kette ab
Setzt euch in eine Runde und legt eine Spielrichtung fest. Der Erste eröffnet mit „Ich packe meinen Koffer und nehme mit … eine Zahnbürste“. Der Nächste sagt „Ich packe meinen Koffer und nehme mit eine Zahnbürste und einen Regenschirm“ – und so geht es reihum. Jeder Durchgang bringt einen Gegenstand dazu, und die komplette Liste muss jedes Mal fehlerfrei und in der richtigen Reihenfolge aufgesagt werden. Wer stockt, etwas auslässt oder vertauscht, hat verloren.
Beliebte Varianten
Die Gegenstände folgen dem Alphabet: Der erste packt etwas mit „A“ ein, der nächste etwas mit „B“ und so weiter bis „Z“. Das gibt zusätzliche Struktur und Merkhilfe.
Es dürfen nur Dinge einer Kategorie eingepackt werden – etwa nur echte Reisedinge oder nur Begriffe, die mit „A“ beginnen. Das macht das Finden neuer Gegenstände kniffliger.
Zu jedem Gegenstand gehört eine Geste oder ein Geräusch, das ebenfalls mit wiederholt werden muss. Gibt mehr zu lachen und macht das Merken anspruchsvoller.
Zwei Teams treten an: Die Gruppe darf sich beraten und gemeinsam erinnern. Wer als Team patzt, verliert die Runde – ideal für größere Gesellschaften.
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Langzeit-Regelspiel für den ganzen Abend – das Getränk darf nur in einer Hand gehalten werden. Wer erwischt wird, muss austrinken.
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Das Zähl-Trinkspiel ganz ohne Material – die Runde zählt reihum von 1 bis 21. Wer 21 sagt, trinkt und erfindet eine neue Regel für eine Zahl. Mit jeder Runde kommen mehr Regeln dazu, bis kaum noch jemand fehlerfrei durchzählt.
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Trinkspiel ohne Material – wer die genannte Sache schon einmal getan hat, muss trinken. Bringt nebenbei die Geschichten ans Licht, die sonst keiner erzählt.
Wird daraus ein Trinkspiel, gilt: in Maßen genießen, immer Wasser bereitstellen und nur mitspielen, wer das möchte. Mehr Ideen findest du in der Übersicht der besten Trinkspiele.
Ich packe meinen Koffer Regeln
- 1
Alle setzen sich in einen Kreis oder eine Runde – eine Spielrichtung (im Uhrzeigersinn) wird festgelegt.
- 2
Der erste Spieler beginnt mit dem Satz „Ich packe meinen Koffer und nehme mit …“ und nennt einen beliebigen Gegenstand.
- 3
Der nächste Spieler wiederholt den ganzen Satz inklusive aller bisher genannten Gegenstände in der richtigen Reihenfolge und hängt einen neuen Gegenstand an.
- 4
So wächst die Liste reihum immer weiter – mit jedem Spieler kommt ein Gegenstand dazu.
- 5
Die Reihenfolge muss exakt stimmen; Gegenstände dürfen nicht vertauscht, ausgelassen oder doppelt genannt werden.
- 6
Wer einen Gegenstand vergisst, die Reihenfolge durcheinanderbringt oder zu lange zögert, hat einen Fehler gemacht.
- 7
In der klassischen Variante scheidet aus, wer einen Fehler macht – gespielt wird, bis nur noch ein Spieler übrig ist.
- 8
Als Trinkspiel-Variante trinkt stattdessen, wer einen Fehler macht; danach wird die Liste neu gestartet oder mit einem neuen Gegenstand fortgesetzt.
Ich packe meinen Koffer Tipps
- Geschichte statt Liste
Verknüpfe die Gegenstände zu einer kleinen Geschichte oder einem absurden Bild – verknüpfte Begriffe merkt man sich deutlich leichter als eine reine Aufzählung.
- Mitsprechen im Kopf
Wiederhole die Liste innerlich mit, auch wenn du nicht an der Reihe bist. So fällt dir dein eigener Durchgang viel leichter.
- Fiese Gegenstände wählen
Wähle Begriffe, die sich schwer merken oder schnell verwechseln lassen – ähnliche Wörter oder lange Namen bringen die anderen ins Schwitzen.
- Für Kinder vereinfachen
Mit Kindern niemanden ausscheiden lassen: Wer hängenbleibt, bekommt einen Tipp und darf weiterspielen – so bleibt es für alle ein Erfolgserlebnis.
- Alkoholfrei spielen
Als Trinkspiel funktioniert es genauso mit Wasser oder Saft – oder der Verlierer übernimmt eine kleine Aufgabe statt zu trinken.
Häufige Fragen
Ich packe meinen Koffer ist ein Merk- und Kettenspiel ohne Material. Der erste Spieler sagt „Ich packe meinen Koffer und nehme mit …“ und nennt einen Gegenstand. Der Nächste wiederholt den Satz mit allen bisherigen Gegenständen in der richtigen Reihenfolge und ergänzt einen neuen. So wächst die Liste reihum. Wer einen Gegenstand vergisst oder die Reihenfolge vertauscht, scheidet aus – oder trinkt in der Trinkspiel-Variante.
Reihum wird die wachsende Liste aller Gegenstände in der korrekten Reihenfolge aufgesagt und jeweils ein neuer Gegenstand angehängt. Es darf nichts ausgelassen, vertauscht oder doppelt genannt werden. Wer einen Fehler macht oder zu lange zögert, scheidet aus (klassisch) oder trinkt (als Trinkspiel).
Ab 2 Personen, ideal sind etwa 6 Spieler. Bis rund 12 Mitspieler funktioniert es gut – je länger die Liste wird, desto schwerer und lustiger wird es. Bei sehr vielen Spielern dauert eine Runde entsprechend länger.
Beides geht. Als reines Gedächtnisspiel scheidet aus, wer einen Fehler macht. Als Trinkspiel trinkt der Verlierer stattdessen einen Schluck. Statt Alkohol kannst du auch Wasser oder Saft trinken oder eine kleine Aufgabe vergeben.
Beides. Ursprünglich ist es ein klassisches Kinder- und Reisespiel zum Gedächtnistraining. Mit der einfachen Trinkspiel-Regel – wer einen Fehler macht, trinkt – wird derselbe Klassiker zum geselligen Partyspiel für Erwachsene.
Der Name kommt vom immer wiederkehrenden Satz „Ich packe meinen Koffer und nehme mit …“, mit dem jeder Spieler die Liste der gepackten Gegenstände aufzählt und erweitert. Das gedankliche „Kofferpacken“ gab dem Spiel seinen Namen.
Beliebt sind thematische Versionen (nur Reisedinge oder nur Begriffe mit „A“), der Alphabet-Koffer (die Gegenstände folgen den Buchstaben A bis Z), eine Version mit Gesten oder Geräuschen pro Gegenstand sowie eine Team-Variante, in der Gruppen gemeinsam erinnern.