17 und 4
Das deutsche Blackjack als Trinkspiel – komm mit deinen Karten so nah wie möglich an 21, ohne sie zu überschreiten. Wer überkauft oder am Ende den niedrigsten Wert hat, trinkt. In zwei Minuten erklärt, jede Runde neu.
Von der Dare Pong Redaktion · Zuletzt aktualisiert am
17 und 4 ist das deutsche Blackjack: Komm mit deinen Karten so nah wie möglich an 21, ohne zu überschreiten. Zahlenkarten zählen ihren Wert, Bilder 10, das Ass 1 oder 11. Wer sich überkauft oder am Ende den niedrigsten Wert hat, trinkt.
- 2–8Spieler
- 21Zielwert
- 15–40 MinDauer
- MittelTempo
- ab 18Jahren
17 und 4 – auch „Siebzehn und Vier“ oder „Einundzwanzig“ genannt – ist die deutsche Variante von Blackjack und einer der bekanntesten Karten-Klassiker. Du brauchst nur ein Kartendeck, die Regeln sitzen nach zwei Minuten, und als Trinkspiel zieht es sofort an: Jede Entscheidung zwischen „noch eine Karte“ und „ich halte“ kann die Runde kippen.
Der Name geht auf das beste Blatt aus der Frühzeit zurück – ein Ass (zählt 11) plus eine Vier ergab in einer alten Variante einen besonders starken Wert. Heute geht es schlicht darum, mit 21 Punkten so nah wie möglich an die Obergrenze zu kommen.
Was ist 17 und 4?
17 und 4 ist ein Karten-Glücksspiel und eignet sich bestens als Trinkspiel. Jeder zieht Karten und will möglichst nah an 21 Punkte kommen, ohne darüber zu rutschen. Wer überkauft (über 21), verliert sofort. Anders als bei reinen Bluff-Spielen wie Mäxchen zählt hier Glück gemischt mit etwas Risikoabwägung.
Die Kartenwerte
Die Werte hast du schnell drauf – deshalb ist 17 und 4 so einsteigerfreundlich:
| Karte | Punkte |
|---|---|
| Ass | 1 oder 11 |
| König, Dame, Bube | je 10 |
| 10 | 10 |
| 9 | 9 |
| 8 | 8 |
| 7 | 7 |
Im 32er-Skatblatt sind nur die Karten 7 bis Ass im Spiel. Mit einem 52er-Blatt zählen zusätzlich die Karten 2 bis 6 ihren aufgedruckten Augenwert.
Spielablauf Schritt für Schritt
Die Bank zieht immer zuletzt und muss bis mindestens 17 ziehen. Daraus zieht ihr einen kleinen Vorteil: Wer bei einem soliden Wert hält, kann darauf spekulieren, dass sich die Bank selbst überkauft.
Beispielblätter
So sehen typische Hände aus – vom Traumblatt bis zum klaren Überkauf:
Beliebte Varianten
Statt nur auf Schlucke wird mit Chips, Streichhölzern oder Gummibärchen gewettet – wer verliert, trinkt und zahlt in den Pott.
Das Geberrecht wechselt nach jeder Runde reihum. So ist jeder mal die Bank und damit im Vorteil.
Wer eine Runde verliert, sammelt einen Strafpunkt. Bei drei Punkten gibt es eine größere Aufgabe oder einen Doppel-Schluck.
Wer trinken müsste, zieht stattdessen eine Dare-Pong-Karte und erfüllt die Aufgabe.
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Kartenbasiertes Trinkspiel – jede gezogene Karte löst eine andere Regel aus, und wer den vierten König zieht, muss den großen Becher in der Mitte leeren.
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Mehr Ideen findest du in der Übersicht der besten Trinkspiele und im Beitrag zu Trinkspielen mit Karten.
17 und 4 Regeln
- 1
Bestimmt einen Geber (die Bank). Der Geber mischt und gibt jedem Mitspieler zunächst eine verdeckte Karte.
- 2
Reihum entscheidet jeder, ob er eine weitere Karte möchte (ziehen) oder bei seinem aktuellen Wert bleibt (halten). Ziel ist es, möglichst nah an 21 Punkte zu kommen.
- 3
Die Kartenwerte sind einfach – Zahlenkarten zählen ihren Augenwert, Bildkarten (Bube, Dame, König) je 10 und das Ass wahlweise 1 oder 11.
- 4
Wer mit seinen Karten über 21 kommt, hat sich überkauft und verliert die Runde sofort.
- 5
Wenn alle gehalten haben, zieht zuletzt die Bank und muss mindestens bis 17 ziehen.
- 6
Verglichen wird, wer am nächsten an 21 liegt, ohne zu überschreiten. Der Spieler mit dem niedrigsten gültigen Wert (oder wer sich überkauft hat) muss trinken.
- 7
Gibt es bei einem Trinkspiel mehrere Verlierer, trinken alle. Danach wird neu gegeben – oft wandert das Geberrecht reihum weiter.
17 und 4 Tipps
- Ass clever zählen
Das Ass ist 1 oder 11 – du entscheidest pro Runde. Mit einem Ass und einer Zehnerkarte hast du direkt 21, das beste Blatt.
- Bei 17+ meist halten
Ab einem Wert von 17 ist das Risiko hoch, sich zu überkaufen. In den meisten Fällen lohnt es sich dann, zu halten.
- Auf die Mitspieler achten
Wie viele Karten haben andere gezogen? Wer schon dreimal nachgezogen hat, sitzt oft nah an der Grenze – das hilft bei deiner Entscheidung.
- Schluckmenge festlegen
Legt vorher fest, wie viel der Verlierer trinkt – ein Schluck pro Runde hält das Spiel lange angenehm.
- Alkoholfrei spielen
17 und 4 funktioniert mit jedem Getränk. Mit Wasser oder Softdrinks bleibt der Kartenspaß ohne Promille erhalten.
Häufige Fragen
17 und 4 (auch Siebzehn und Vier oder Einundzwanzig) ist die deutsche Variante von Blackjack. Ziel ist es, mit seinen Karten möglichst nah an 21 Punkte zu kommen, ohne sie zu überschreiten. Als Trinkspiel gespielt, muss der Spieler mit dem niedrigsten Wert – oder wer sich überkauft – trinken.
Zahlenkarten zählen ihren aufgedruckten Augenwert, Bildkarten (Bube, Dame, König) zählen jeweils 10 Punkte und das Ass zählt wahlweise 1 oder 11 Punkte – je nachdem, was für die eigene Hand besser ist.
Jeder bekommt eine verdeckte Karte und zieht dann reihum weitere Karten oder hält. Wer über 21 kommt, ist überkauft. Zum Schluss zieht die Bank bis mindestens 17. Verglichen wird, wer am nächsten an 21 liegt – der Spieler mit dem niedrigsten gültigen Wert trinkt.
Die Spielidee ist nahezu identisch – beide zielen auf 21 ab. 17 und 4 ist die ältere, deutsche Variante mit etwas einfacheren Regeln und wird oft mit einem 32er-Skatblatt gespielt, während Blackjack im Casino mit mehreren 52er-Decks und zusätzlichen Optionen wie Verdoppeln oder Splitten läuft.
Man kann sowohl ein französisches Blatt mit 52 Karten als auch ein Skatblatt mit 32 Karten verwenden. Mit weniger Karten fallen im Schnitt höhere Werte, das Spiel wird dadurch etwas schneller.
Schon zu zweit spielbar, am meisten Spaß macht es aber in Runden von vier bis sechs Personen. Einer ist immer die Bank; dieses Recht kann reihum weiterwandern.