2–4 Spieler 15–45 Min. Mittlere Energie Drinnen & draußen

Beer Pong

Der Klassiker unter den Trinkspielen – zwei Teams werfen Tischtennisbälle in die Becher des Gegners, jeder Treffer muss ausgetrunken werden.

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Von der Dare Pong Redaktion · Zuletzt aktualisiert am

Beer Pong in 30 Sekunden

Zwei Teams (2–4 Spieler) werfen Tischtennisbälle in die gegnerische Pyramide aus je 10 Bechern. Jeder getroffene Becher wird ausgetrunken und entfernt. Wer zuerst alle gegnerischen Becher trifft, gewinnt. Dauer: 15–45 Minuten, offizieller Tisch: 2,44 m lang.

  • 2–4Spieler
  • 20Becher
  • 2,44 mTischlänge
  • 15–45Minuten
  • ab 18Jahren

Beer Pong ist der wohl bekannteste Vertreter unter allen Trinkspielen und ein Klassiker auf jeder Party. Entstanden an US-amerikanischen Colleges, ist das Spiel längst weltweit angekommen – mit der Organisation BPONG und der jährlichen World Series of Beer Pong gibt es sogar offizielle Turniere und Meisterschaften. Das Prinzip ist denkbar simpel: Zwei Teams stehen sich an einem langen Tisch gegenüber und werfen abwechselnd einen Tischtennisball in die Becherpyramide des Gegners.

Der Reiz von Beer Pong liegt in der Mischung aus Treffsicherheit, Nervenstärke und Teamgeist. Anders als beim chaotischen Rage Cage zählt hier die ruhige Hand und ein sauberer, gleichmäßiger Wurf. Je weiter das Spiel läuft und je weniger Becher übrig sind, desto höher der Druck – die letzten Treffer fallen oft erst in der Verlängerung. Genau diese Spannung trägt Beer Pong über unzählige Runden.

Beer Pong: Geschichte & Herkunft

Die Wurzeln von Beer Pong reichen bis in die 1950er- und 60er-Jahre an das Dartmouth College in den USA zurück. Damals wurde noch eine Variante mit echten Tischtennis-Schlägern auf einer Platte gespielt – daher auch der Name „Pong". Mit der Zeit ließen die Studenten die Schläger weg und warfen den Ball einfach mit der Hand in die Becher.

Diese schlägerlose Wurf-Version verbreitete sich in den 1980er-Jahren über US-amerikanische Studentenverbindungen und war zunächst vielerorts unter dem Namen „Beirut" bekannt. Heute meint „Beer Pong" in den allermeisten Fällen genau diese geworfene Variante, die wir auch in dieser Anleitung beschreiben.

Aus dem College-Zeitvertreib ist längst ein ernstzunehmender Wettbewerb geworden: Mit der Organisation BPONG und der jährlichen World Series of Beer Pong (seit 2006 in Las Vegas) gibt es offizielle Turniere mit festen Regelwerken und Preisgeldern. Nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz kam Beer Pong über die Party- und Festivalkultur – heute gehört es auch hier zu den beliebtesten Trinkspielen.

Beer Pong passt auf jede Hausparty, jeden Geburtstag, jede WG-Feier und in jede Vorglüh-Runde, in der ein bisschen Wettkampf nicht schadet. Die Grundregeln sitzen in wenigen Minuten, das Equipment hat fast jeder zu Hause, und über die vielen optionalen Hausregeln passt du das Spiel an jede Gruppe an – vom entspannten Einsteiger-Match bis zum ehrgeizigen Turnier.

Beer Pong Spielablauf in 5 Schritten

Beer Pong Ablauf in 5 Schritten: Werfen, Treffer, Becher leeren, Becher entfernen, Gegner wirft
Eine Beer-Pong-Runde in fünf Schritten – vom Wurf bis zum Seitenwechsel.

Beer Pong Regeln im Video

Lieber zuschauen statt lesen? Dieses Video erklärt Aufbau und Ablauf in wenigen Minuten:

Beer Pong Aufbau: Wie viele Becher und welche Aufstellung?

Der klassische Beer-Pong-Aufbau besteht aus zwei Becher-Pyramiden – eine an jedem Tischende. Pro Team schiebst du 10 Becher in der Anordnung 4-3-2-1 dicht zusammen, sodass die Spitze auf den Gegner zeigt. Macht zusammen 20 Becher.

Beer Pong Aufbau – beide Tischseiten mit gespiegelten 4-3-2-1-Pyramiden Ein langer Tisch von oben. An beiden Enden steht je eine Pyramide aus zehn roten Bechern, die Spitzen zeigen zur Tischmitte. Rechts an der Tischkante der eigenen Seite steht gestrichelt ein optionaler Wasserbecher zum Abspülen des Balls. GEGNERSEITE DEINE SEITE Wasser- becher
Beer Pong Aufbau von oben: pro Seite 10 Becher als 4-3-2-1-Pyramide, Spitze zur Tischmitte. Der gestrichelte Wasserbecher (zum Abspülen des Balls) steht optional vom Werfer aus rechts an der Tischkante.

Jeder Becher wird etwa zu einem Drittel mit Bier (oder einem alkoholfreien Getränk) gefüllt. An jede Tischseite gehört zusätzlich ein Wasserbecher, in dem die Bälle zwischen den Würfen abgespült werden. Soll es schneller gehen, spielt ihr mit einer kleineren Aufstellung aus 6 Bechern (3-2-1) pro Team.

Wichtig für eine saubere Aufstellung: Die Becher müssen sich berühren. Nur so steht die Pyramide stabil und lässt sich beim „Re-Rack“ – dem einmaligen Neuanordnen der Becher – schnell wieder in Form bringen.

Beer Pong Aufstellungen nach Becherzahl: 10 Becher als 4-3-2-1-Pyramide, 6 Becher als 3-2-1 und 3 Becher als 2-1 für die Verlängerung
Die gängigen Aufstellungen: 10 Becher (Standard), 6 Becher (schnelle Runde) und 3 Becher (Verlängerung).

Beer Pong Tisch: Offizielle Maße & Länge

Ein offizieller Beer-Pong-Tisch ist 2,44 Meter (8 Fuß) lang und 60 cm breit, die Höhe liegt bei rund 70 cm. Diese Maße stammen aus den US-Turnierregeln und ergeben die ideale Wurfdistanz zwischen den beiden Pyramiden.

Beer Pong Tisch Maße: 2,44 Meter lang, 60 cm breit, Höhe ca. 70 cm, mit je einer Becher-Pyramide an beiden Enden
Offizielle Beer-Pong-Tisch-Maße: 2,44 m lang, 60 cm breit, ca. 70 cm hoch.

Für die Heim-Party musst du aber keinen speziellen Tisch kaufen: Eine Tischtennisplatte, ein langer Esstisch oder zwei zusammengeschobene Klapptische tun es genauso. Wichtig ist nur, dass der Tisch stabil steht und lang genug ist, damit der Wurf eine echte Herausforderung bleibt – als grobe Richtschnur gelten rund 2,4 Meter Länge.

Beer Pong Wurftechnik: Tricks, Kniffe & Trickshots

Beer Pong gewinnst du nicht mit Kraft, sondern mit einer sauberen, wiederholbaren Wurftechnik. Wer den richtigen Bogen trifft, versenkt deutlich zuverlässiger – und das entscheidet enge Spiele.

Beer Pong Wurfbogen – hoher Bogen trifft, flacher Wurf springt ab Seitenansicht: Vom Abwurfpunkt links führt ein hoher Bogen sauber in den Becher rechts, ein flacher harter Wurf prallt dagegen am Rand ab. Hoher Bogen = sicherer Treffer Flacher, harter Wurf = springt ab Abwurf
Der hohe Bogenwurf fällt fast senkrecht in den Becher – ein flacher, harter Wurf springt dagegen am Rand wieder heraus.

Der Bogenwurf – die Standardtechnik

  • Griff: Halte den Ball locker zwischen Daumen und Zeigefinger, nicht in der ganzen Faust.
  • Bogen: Wirf mit einem hohen, weichen Bogen statt flach und hart. Ein steil von oben kommender Ball „stirbt“ im Becher, statt am Rand abzuspringen.
  • Zielpunkt: Ziele auf den hinteren Rand des vordersten Bechers – so landet der Ball mittig im Becher.
  • Routine: Nutze immer denselben Abwurfpunkt und dieselbe Armbewegung. Konstanz schlägt Kraft.

Trickshots & fortgeschrittene Würfe

  • Bounce Shot: Lässt du den Ball einmal aufspringen, zählt der Treffer doppelt. Achtung: Der Gegner darf den hüpfenden Ball wegschlagen – setze ihn also gezielt ein, wenn der Gegner unaufmerksam ist.
  • Behind-the-Back / No-Look: Reine Show-Würfe für den Stilpunkt – in lockeren Runden ein Highlight, im engen Spiel zu riskant.
  • Arc-over-Ablenkung: Reden, wedeln und Sprüche sind erlaubt, solange der Gegner Tisch und Becher nicht berührt. Lass dich davon nicht aus dem Rhythmus bringen.
Beer Pong Bounce Shot: Der Ball springt einmal auf dem Tisch auf und landet dann im Becher und zählt doppelt
Der Bounce Shot: einmal aufspringen lassen, dann in den Becher – zählt doppelt, darf aber abgewehrt werden.

Typische Fehler vermeiden

  • Zu fester, flacher Wurf → der Ball springt ab. Lieber Tempo raus, Bogen rein.
  • Ellbogen über die Tischkante schieben → in vielen Runden ein Fehlwurf („Ellbogen-Regel“).
  • Den Ball nicht abspülen → klebrige, verfälschte Würfe. Nutze den Wasserbecher.
  • Nervöses Nachziehen der Wurfbewegung → bleib bei deiner eingeübten Routine.

Beer Pong Varianten & beliebte Hausregeln

Kaum ein Trinkspiel wird so unterschiedlich gespielt wie Beer Pong – fast jede Gruppe hat ihre eigenen Hausregeln. Diese hier solltest du kennen:

Bounce Shot

Lässt du den Ball erst aufspringen und dann im Becher landen, zählt der Treffer doppelt. Dafür darf der Gegner den aufspringenden Ball mit der Hand wegschlagen.

Re-Rack

Einmal pro Spiel darf das werfende Team die übrigen Becher neu anordnen lassen – etwa zur kleineren Pyramide, Raute oder Linie.

Rebuttal („Nachwurf“)

Wird der letzte Becher getroffen, darf das unterlegene Team noch einmal werfen – trifft es alle Restbecher, geht es in die Verlängerung.

Death Cup

Wer einen bereits abgeräumten, aber noch nicht ausgetrunkenen Becher trifft, beendet das Spiel sofort zugunsten des eigenen Teams.

Blow & Finger

In manchen Runden darf ein noch kreiselnder Ball aus dem Becher gepustet oder mit dem Finger herausgeschnippt werden.

Re-Rack: die gängigen Formationen

Beim Re-Rack werden die übrigen Becher neu angeordnet. Je nach Restzahl haben sich diese Formationen etabliert:

Beer Pong Re-Rack Formationen: 6 Becher als Pyramide, 4 als Diamant, 3 als Dreieck, 2 als Linie
Typische Re-Rack-Formationen: 6 → Pyramide, 4 → Diamant, 3 → Dreieck, 2 → Linie.

Wer es noch wilder mag, kombiniert Beer Pong mit verwandten Becher-Spielen wie Flip Cup oder King's Cup. Und für die extra Portion Mut bringt Dare Pong 120 wasserfeste Dare-Karten an den Tisch – jeder Treffer löst dann eine Aufgabe aus.

Wichtige Beer-Pong-Begriffe (Glossar)

Damit am Tisch keine Diskussionen aufkommen, hier die wichtigsten Begriffe kurz erklärt:

Re-Rack
Neuanordnen der verbliebenen Becher – einmal pro Spiel erlaubt, z. B. zur Raute oder zur Linie.
Balls Back
Treffen beide Teamkollegen in einer Runde, kommen beide Bälle zurück und das Team wirft erneut.
Bounce Shot
Der Ball springt vor dem Becher einmal auf – zählt doppelt, darf vom Gegner aber weggeschlagen werden.
Rebuttal
Nachwurf des unterlegenen Teams nach dem letzten Becher; trifft es alle Restbecher, geht es in die Verlängerung.
Death Cup
Wird ein bereits getroffener, noch nicht ausgetrunkener Becher erneut versenkt, ist das Spiel sofort vorbei.
Island
Ein einzeln stehender Becher. Wird er vorher angesagt und getroffen, gibt es einen Extra-Becher.
On Fire
Wer zweimal in Folge trifft, ist „on fire" und darf so lange weiterwerfen, bis er einmal verfehlt.
Ellbogen-Regel
Der Wurfellbogen muss hinter der Tischkante bleiben – sonst zählt der Treffer nicht.

Ähnliche Becher- & Partyspiele

Du hast Beer Pong drauf? Dann probiere als Nächstes diese Klassiker:

4–12 Spieler 20–60 Min. Viel Energie

Rage Cage

Schnelles Trinkspiel mit Bechern, Bällen und viel Chaos – wer den Becher nicht rechtzeitig loswird, muss trinken.

partytischspielschnellgruppenspielamerikanisch
Spielanleitung lesen →
4–16 Spieler 10–30 Min. Viel Energie

Flip Cup

Schnelle Team-Staffel – austrinken, den leeren Becher mit einem Schnipp vom Tischrand umdrehen und an den nächsten übergeben. Das schnellste Team gewinnt.

partytischspielteamspielstaffelschnellamerikanisch
Spielanleitung lesen →
3–10 Spieler 30–90 Min. Mittlere Energie

King's Cup

Kartenbasiertes Trinkspiel – jede gezogene Karte löst eine andere Regel aus, und wer den vierten König zieht, muss den großen Becher in der Mitte leeren.

partykartenspielgruppenspielgeselligamerikanisch
Spielanleitung lesen →

Die Beerpong-Regeln

  1. 1

    Baut an beiden Tischenden je eine Pyramide aus 10 Bechern in der Anordnung 4-3-2-1 auf und schiebt sie dicht zusammen, sodass die Spitze zum Gegner zeigt.

  2. 2

    Füllt jeden Becher etwa zu einem Drittel mit Bier und stellt an jede Tischseite einen Wasserbecher zum Abspülen der Bälle.

  3. 3

    Bestimmt das Startteam – klassisch per „Eye to Eye“: Je ein Spieler beider Teams wirft gleichzeitig mit Blickkontakt, wer zuerst trifft, beginnt.

  4. 4

    Zwei Teams stehen sich gegenüber und werfen abwechselnd; pro Runde wirft jeder der beiden Spieler eines Teams genau einen Ball.

  5. 5

    Landet ein Ball in einem Becher, muss das gegnerische Team diesen Becher sofort austrinken und vom Tisch nehmen.

  6. 6

    Treffen beide Teamkollegen in derselben Runde, gibt es die Bälle zurück („Balls Back“) und das Team darf noch einmal werfen.

  7. 7

    Ein Ball, der erst aufspringt und dann im Becher landet („Bounce Shot“), zählt doppelt – der Gegner darf den aufspringenden Ball aber wegschlagen.

  8. 8

    Einmal pro Spiel darf das werfende Team ein „Re-Rack“ verlangen und die übrigen Becher neu anordnen lassen, etwa zur Raute, zur 3er-Linie oder zum Herz.

  9. 9

    Becher, die umkippen oder vom Tisch fallen, gelten als getroffen und kommen aus dem Spiel.

  10. 10

    Wer alle gegnerischen Becher zuerst versenkt, gewinnt die Runde – das Verliererteam trinkt die übrigen Becher aus.

  11. 11

    „Rebuttal“ (Nachwurf): Wird der letzte Becher getroffen, darf das unterlegene Team alle Bälle nehmen und nachwerfen; trifft es alle Restbecher, geht das Spiel in die Verlängerung.

  12. 12

    In der Verlängerung wird mit je 3 neuen Bechern (Anordnung 2-1) auf der Tischmitte weitergespielt, bis ein Team als Erstes alle gegnerischen Becher trifft.

Beer Pong Regeln als PDF herunterladen

Beerpong-Tipps

  • Auf den hinteren Rand zielen

    Ziele nicht auf die Becheröffnung, sondern auf den hinteren Becherrand – so fällt der Ball mittig hinein, statt vorne abzuspringen.

  • Immer derselbe Abwurf

    Nutze einen festen Abwurfpunkt und dieselbe Armbewegung. Konstanz trifft zuverlässiger als Kraft – ganz wie beim Dart.

  • Bounce gezielt einsetzen

    Der Bounce Shot zählt doppelt, ist aber abwehrbar. Heb ihn dir für Momente auf, in denen der Gegner unaufmerksam ist.

  • Re-Rack clever timen

    Spar dir das eine Re-Rack pro Spiel für den Schluss auf – zwei eng zusammenstehende Becher sind viel leichter zu treffen.

  • Lieber leicht als stark

    Spielt mit leichtem Bier oder einem Wasser-Bier-Mix. Über ein ganzes Spiel summieren sich 10 Becher schneller, als man denkt.

  • Ball sauber halten

    Spül den Ball nach jedem Wurf kurz im Wasserbecher ab – das ist hygienischer und er löst sich sauberer von der Hand.

  • Hausregeln vorher klären

    Legt Bounce, Re-Rack, Rebuttal und Death Cup vor dem ersten Wurf gemeinsam fest. Das erspart Diskussionen mitten im Spiel.

Lustige Beer Pong Team-Namen

Bevor der erste Ball fliegt, braucht jedes Team einen Namen. Ein guter Beer-Pong-Team-Name bringt schon vor dem Anstoß Stimmung – hier ein paar Ideen zum Klauen:

  • Pong Stars
  • Die Bechervernichter
  • Bermuda-Dreieck für jeden versenkten Becher
  • Cup Crusher
  • Team Wasserschaden
  • Die Trefferquote
  • Promille Pirates
  • Schluck Norris
  • Hopfen & Malz, verloren
  • Die Bierhasen
  • Last Cup Standing
  • Team Fehlwurf für die ehrlichen unter euch
  • Drink Floyd
  • Pong Jovi
  • Bierce Willis Stirb langsam, trink schnell
  • Notorious P.O.N.G.
  • Tequila Mockingbird
  • Die Wurfgemeinschaft
  • Die Zielwasser-Trinker Zielwasser hilft bekanntlich
  • Hopfen-Helden
  • Die Restalkoholiker
  • Gin & Tonic Krieger
  • Malle-Allstars
  • Die Absacker
  • Becher-Magier jeder Wurf ein Zauber
  • Die Konterbiere
  • 2 Promille, 1 Ziel
  • Die Prosecco-Fraktion

Tipp: Wer es persönlicher mag, bastelt aus den Vornamen beider Teampartner einen Wortwitz – damit habt ihr die Lacher schon vor dem ersten Wurf auf eurer Seite.

Häufige Fragen

Pro Team werden 10 Becher zu einer Pyramide in der Anordnung 4-3-2-1 aufgestellt – insgesamt also 20 Becher. Für ein schnelleres Spiel reichen auch 6 Becher pro Team (3-2-1).

Ein offizieller Beer-Pong-Tisch ist 2,44 m (8 Fuß) lang und 60 cm breit, die Höhe liegt bei etwa 70 cm. Eine zusammengeschobene Tischtennisplatte oder zwei Klapptische funktionieren genauso gut.

Eine Partie dauert je nach Trefferquote und Spielerzahl etwa 15 bis 45 Minuten. Mit weniger Bechern pro Team geht es entsprechend schneller.

Üblich ist ein Re-Rack pro Team und Spiel, meist wenn nur noch wenige Becher übrig sind. Die genaue Zahl ist Hausregel – legt sie vor dem ersten Wurf gemeinsam fest.

Klassisch ist leichtes Bier, aber auch Radler, Cider oder ein Wasser-Bier-Mix funktionieren. Beer Pong lässt sich genauso gut komplett alkoholfrei mit Softdrinks spielen – der Spaß bleibt derselbe.

Gewonnen hat das Team, das zuerst alle gegnerischen Becher trifft. Trifft man den letzten Becher, darf das unterlegene Team mit der „Rebuttal“-Regel oft noch nachwerfen und in die Verlängerung gehen.

Für Beer Pong brauchst du 20 Plastikbecher (10 pro Team), 2–4 Tischtennisbälle, einen langen Tisch sowie Bier oder ein Getränk nach Wahl. Zwei Wasserbecher zum Abspülen der Bälle sind praktisch, aber optional.

Standard sind rote Solo Cups mit etwa 0,4–0,5 Litern Fassungsvermögen. Es funktioniert aber jeder gleich große, stabile Plastikbecher – wichtig ist nur, dass alle Becher identisch sind, damit kein Team benachteiligt ist.

Ja. Beer Pong lässt sich problemlos mit Wasser, Saft oder Softdrinks in den Bechern spielen. Die Regeln bleiben identisch – getrunken wird dann eben alkoholfrei.